Macrolophus pygmaeus
Bekämpfung der Weißen Fliege

Macrolophus pygmaeus ist eine räuberische Weichwanze, die im Mittelmeerbereich sehr häufig vorkommt und überwintert. Alle Stadien sind sehr mobil und machen Jagd auf verschiedene Weiße Fliegen, so auch auf Bemisia spp. Alle Stadien des Schädlingsbefalls sind eine gute Futterquelle für sowohl Larven als auch Adulti. Die wichtigste Nutzpflanze ist die Tomate, doch auch bei Auberginen, Paprika und einigen Zierpflanzen kann der Räuber erfolgreich eingesetzt werden.

Die Adulti sind blassgrün mit weißlicher Behaarung, während die Larven komplett grün sind und rote Augen haben. Macrolophus überlebt selbst bei geringem Nahrungsangebot, und sobald er sich etabliert hat, kann er auch schlechten Bedingungen standhalten und selbst bei Schwankungen von hohen und niedrigen Temperaturen Beute machen. Andere Nahrungsquellen wie Blattläuse, Milben, Minierfliegen und Motteneier können sehr wichtig für seine Entwicklung sein. Unter ungünstigen Bedingungen kann die Entwicklung der jugendlichen Stadien sehr lange dauern.

Dauert die Entwicklung von Ei zu Adultus bei 25°C ungefähr 30 Tage, sind es bei 15°C mehr als 90 Tage. M.pygmaeus ist in Flaschen zu je 250 oder 500 Tieren erhältlich. Um den Bestand der Population zu gewähren, sollte MiriPAK sehr früh in der Saison eingeführt werden, selbst wenn erst wenige oder keine Weißen Fliegen entdeckt wurden. Mehrfache Einführungen (1-3 Individuen pro m2 werden empfohlen) könnten hilfreich sein, um eine gute Inokulation zu erzielen.

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